Liebevolle Eltern fragen ihre Kleinen beim Abholen aus dem Kindergarten gern: „Und, wie war dein Tag heute?“

 

Als Erwachsene müssen wir das selbst für uns tun: uns mit Interesse und liebevoll fragen, wie es uns geht. Und wir müssen selbst etwas daran ändern, wenn die Antwort über längere Zeit lautet: „Nicht gut.“

 

Aber auch füreinander können wir viel dafür tun, dass es uns im Alltag allen ein wenig besser geht. Mit kleinen Dingen, die bekanntlich eine große Wirkung haben können.

 

Deshalb hier meine Liste mit Dingen, von denen ich mir wünsche, dass sie uns nie verloren gehen:

  • Andere freundlich zu grüßen – im Fahrstuhl, im Wartezimmer oder im Hauseingang.
  • Im Fahrstuhl auch mal auf jemanden zu warten, wenn er nur wenige Meter hinter uns ist und ebenfalls noch gern zusteigen möchte.
  • Danke zu sagen, wenn uns jemand geholfen hat.
  • Bitte zu sagen – auch dann, wenn wir etwas erwarten könnten.
  • Im Straßenverkehr das Auto nicht als Waffe zu begreifen.
  • Fragen, die per E-Mail hereinkommen, auch zu beantworten.
  • Jemandem über die Straße zu helfen.
  • Jemanden in der Kassenschlange vorzulassen.
  • Der Kassiererin oder dem Kassierer ein Lächeln zu schenken.
  • Genauso der Reinigungskraft, die schon lange auf den Beinen ist. Und nicht nur dem Chef, dessen Büro geputzt wird und der für den Aufstieg auf der Karriereleiter relevant ist.
  • Chefs, die transparent arbeiten, Vertrauen schenken und Verantwortung für ihr Team übernehmen.
  • Den Mund aufzumachen, wenn jemand neben uns unfair behandelt wird.
  • Sich ehrlich für andere mitzufreuen, statt ständig zu vergleichen.
  • Die Gabe, in öffentlichen Räumen und Verkehrsmitteln leise telefonieren zu können – und zu wissen, was Rücksicht bedeutet.
  • Im Mietshaus den Dreck vor der eigenen Haustür auch zwischendurch mal wegzukehren – selbst wenn die Reinigungsfirma in ein paar Tagen wiederkommt. Einfach, damit wir es alle schön um uns herum haben.
  • Auf „Zu verschenken“-Kisten mit wertlosem Müll zu verzichten, den man nur zu faul ist, ordnungsgemäß zu entsorgen, weil ihn am Ende andere wegräumen müssen.
  • Sich zu entschuldigen, wenn man einen Fehler gemacht hat.
  • Das Handy auch mal wegzulegen, wenn einem jemand gegenübersitzt.
  • Lieben Menschen mal wieder eine Karte oder einen Brief zu schicken – oder ihnen einfach zu sagen, was sie uns bedeuten.

Was würdest du noch ergänzen wollen – welche Kleinigkeit sollte uns deiner Meinung nach ebenfalls nie verloren gehen?